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23. Februar 2010 Im Leben wie im Sterben - Horst Wessel ein Leitbild In der heutigen Zeit des sittlichen und kulturellen Niederganges aller Werte, die besonders stark unter den jungen Menschen dank des demokratischen Systems um sich gegriffen haben, erleuchtet der Name Horst Wessel wie ein Lichtstrahl die dunkle Gegenwart. Wie ein Fanal soll das Leben und Sterben Horst Wessels uns mahnen. Horst Wessel war Student und Arbeiter. Sein ganzes Leben verschrieb er dem Kampf um die Freiheit.
Der große, junge Tote zeigte Tausenden verzweifelten Volksgenossen, dass es noch Ideale gibt, für die deutsche Menschen ihr Leben hergeben. Unter dem Banner der Freiheit hatte sich ein geistig-seelischer Typ formiert, dessen schönste und herrlichste Verkörperung Horst Wessel darstellte.
Mitten im westfälischen Lande am mächtigen Teutoburger Wald wurde Horst Wessel am 9. Oktober 1907 als Sohn des Pfarrers Dr. Ludwig Wessel in Bielefeld geboren. Er war der erste Spross, der aus einer glücklichen Ehe hervorging. Bis zum sechsten Jahr verlebte der kleine Horst eine ungetrübte Jugend in Mülheim an der Ruhr, im Lande der Zechen und Gruben. Der Vater war hier als Pfarrer tätig, wurde jedoch im Jahre 1913 an die berühmte Berliner St. Nicolaikirche, von deren Kanzel einst der Kirchenleiderdichter Paul Gerhardt gepredigt hatte, berufen. Ganz in der Nähe der St. Nicolaikirche, an der Grenze des Alten Berlin und dem nervösen Hasten des Zentrums, lag die Jüdenstraße. Hier im Hause Nr. 51/52 verbrachte Horst seine Jugend. In den angrenzenden, versteckt daliegenden dunklen Straßen und Gassen bot sich immer die beste Gelegenheit zu fröhlichem Spiel. So manches Mal wird er das schöne Glockenspiel der in der Nebenstraße liegenden Parochialkirche gehört haben, das die stillen Gassen und Straßen jede halbe Stunde durchzitterte.
Horst hatte noch eine Schwester Ingeborg und einen Bruder Werner. Horst Wessel und sein Bruder Werner waren immer ein Herz und eine Seele. Sie waren voneinander nicht zu trennen. Einer verließ den anderen nicht. So gut sich die beiden Brüder auch verstanden, so waren sie doch sehr verschieden geartet.
Horst Wessel besuchte das humanistische Gymnasium, machte mit 18 Jahren das Abitur und studierte Jurisprudenz. Er trat in das Kösener Korps Normannia ein. Nach einiger Zeit ging er nach Wien und gehörte dort dem Korps Alemannia an. Nun begann für Horst die Studentenzeit, aber nicht die so oft Besungene bei Bier und Wein. Er hatte sich zu einer anderen Weltanschauung durchgerungen. Als Jüngling schon stand er in der politischen Front, auch ein Zeichen seelischer Not unserer Jugend, die wie keine andere Generation nach der Freiheit durstet. Nach einiger Zeit aber fand er den Weg zum Wiking, und hier glaubte er das Richtige gefunden zu haben. Ganz ging er in der Sache auf. Tag und Nacht war er tätig. Überall agierte er und trieb vorwärts.
Schule und Elternhaus sanken demgegenüber (der Politik) in eine bedeutungslose Stellung herab. Der Kampf um das politische Ideal ging ihm eben über alles. Sein angeborenes Führertalent brachte ihn auch in diesem Wehrverband bald in führende Stellung. Für seine Leute konnte er nicht genug tun. Was er von sich als selbstverständlich verlangte, glaubte er auch von anderen verlangen zu können. Es war ihm einfach unverständlich, wie Leute nicht ihr alles aus sich herausholten.
Nur so ist zu verstehen, was er einmal schrieb:
"Sobald ich Urlaub hatte, meistens in den Ferien, versagte die Kameradschaft aber auch vollständig. Man musste die Leute dauernd bearbeiten, sonst ließen sie bald nach. Eigentlich sonderbar, denn an und für sich ist eine Idee, die nicht selbst die Anhänger zur Mitarbeit antreibt, nichts wert."
Durch den Wiking gelangte Horst auch zur schwarzen Reichswehr und genoss hier eine kurze militärische Ausbildung. Seine Mutter erzählt hierüber, dass Horst eines Tages fort war und nichts mehr von sich hören ließ. Nach sechs Wochen erhielt sie von ihrem Sohn endlich die Nachricht, dass er bei der schwarzen Reichswehr ausgebildet worden sei - anstatt die Sommerfrische zu genießen. Schon in solchen Momenten zeigten sich der Unternehmungsgeist und die Kühnheit Horst Wessels. Nicht allzu lange dauerte seine Zugehörigkeit zum Wiking, der sogenannten Organisation Consul (O.C.). Aller Idealismus und Opfergeist, den er für diesen Wehrverband aufgebracht hatte, waren nutzlos vertan. Die Kapitulation Ehrhardts hatte ihn wie so viele andere Kameraden schwer enttäuscht und verbittert. Horst zog sich von der Politik zurück, sollte es aber nicht lange aushalten, im Kampf um Deutschlands Wiedergeburt resigniert abseits zu stehen.
Im Herbst 1926 kam Horst zu den Nationalsozialisten, nicht aus Erkenntnis, sondern aus Enttäuschung, wie er selbst einmal schrieb. Hier fand er endlich das, was er die Jahre hindurch ersehnt, und wonach er mit der Tiefe seines Herzens gestrebt hatte: eine große Idee.
Mit unruhiger Seele pilgerte er vorher als Wanderer zwischen den Welten umher. Nun hatte er endlich den Weg zur inneren Befriedigung gefunden. Er vertiefte sich mit aller Gründlichkeit in die Lehren der nationalsozialistischen Weltanschauung und lernte auf allen Gebieten gründlich um. Glühender Nationalist war er von jeher, jetzt trat der Sozialist hinzu, ohne welchen es eben keinen wahren Nationalismus gibt. Horst wurde konsequenter Sozialist, und zwar ebenso sehr aus Gefühl wie aus Vernunft. Die Liebe zum verproletarisierten Volksgenossen - soziale Gerechtigkeit um jeden Preis - das hatte schon lange in seiner Brust als mahnender, nie erlöschender Funke geglüht.
Die Erkenntnis entfachte nun diesen Funken zur hochschlagenden Flamme. Später als Referent und Sturmführer konnte man oft genug sein leidenschaftliches, rücksichtsloses Eintreten für die geknechtete, niedergehaltene Arbeiterschaft beobachten. Es war bezeichnend, dass er sich im Kreise schlichter Menschen am wohlsten fühlte. Um alles in der Welt keinen Dünkel! Wie hasste er jene Elemente des Bürgertums, die die Volksgenossen im Arbeiterkittel von oben herab ansahen. Mit beißendem Spott und erhabener Ironie trat er diesen schuldbeladenen Schädlingen entgegen. Dieser radikalen Einstellung Horst Wessels ist es auch zu verdanken, dass er später als Sturmführer so viele Leute aus der marxistischen Front herausholte.
Im Januar 1928 ging er bis Juli nach Wien. Von dem Berliner Gauleiter Dr. Göbbels hatte er den Auftrag, Aufbau und Arbeitsmethoden der Wiener Hitlerjugend zu studieren. Diese Tätigkeit hat sich ungeheuer nutzbringend ausgewirkt. Oft sagte er zu seinen Mitarbeitern, dass er von der Wiener Hitlerjugend sehr viel übernommen hatte, was er jetzt für die SA verwerte. Als er aus Wien nach Berlin zurückkam, übernahm er zunächst das Amt eines Straßenzellenleiters in seiner Sektion Alexanderplatz. Hier leistete er wertvolle Aufbauarbeit. Durch Schulungsabende bildete er ein gutes Führerkorps heran.
Eines Abends stand Horst Wessel unversehens im Versammlungssaal am Rednerpult und sprach. Horst war plötzlich Redner geworden. Wie viel mehr konnte er doch durch diese Tätigkeit nutzen. Hunderten, ja Tausenden hat er in seinen vielen Versammlungen den Glauben an Deutschland wiedergegeben. Wer war wohl mehr zum Redner geeignet als er mit seiner Leidenschaftlichkeit, seinem Idealismus, seiner Schlagfertigkeit und Rednergabe. Bald sprach es sich überall herum. Er wurde angefordert in Berlin und der Mark Brandenburg. Er war nach Dr. Göbbels der am meisten beschäftigte Redner.
Es war ein Schachzug Horst Wessels, gleich zu Anfang seiner Ausführungen zu erklären:
"Ich bin zwar noch sehr jung, aber sehen Sie, gerade die Jugend hat ja letzten Endes unter den heutigen Zuständen am meisten unschuldig zu leiden."
Mit dieser Taktik nahm er alten, verknöcherten Widersachern von vornherein den Wind aus den Segeln. Man hatte mittlerweile das große Können Horst Wessels entdeckt, alles riss sich jetzt um ihn. Man bot ihm verschiedentlich die Posten eines Sturmführers an. Durch Referententätigkeit zu stark in Anspruch genommen, lehnte er mehrfach ab. Aber als man ihn am 1. Mai 1929 zum Trupp 34 in Friedrichshain rief, nahm er an und baute in diesem Bezirk stärksten roten Widerstands im Nu einen Sturm auf, den Berlin seinesgleichen nicht hatte.
Der Sturm 5. erlangte bald eine gewisse Berühmtheit. Vom Freund geachtet, vom Feinde gefürchtet, wurde sehr schnell Tatsache. Tag und Nacht war Horst Wessel unterwegs, alles andere vernachlässigend. Der Sturm wuchs von Tag zu Tag beinahe beängstigend. Wie kam das? Horst Wessel hatte sehr bald erkannt, dass im marxistischen Lager noch sehr viel Idealisten vorhanden waren, und sein ganzer Kampf richtete sich auf die Gesinnung dieser wertvollen Kräfte. Es ist das große Verdienst Horst Wessels, mit einer todesmutigen, verhältnismäßig kleinen Schar den Kampf um eine der rötesten Berliner Hochburgen, den Berliner Osten, begonnen zu haben. Die Methoden und die Art des Kampfes waren letzten Endes entscheidend. Die Kühnheit, mit der er die Bewegung vorwärtstrieb, erweckte beim Gegner zunächst lähmendes Erstaunen, welches dann sehr bald blutigstem Terror Platz machte.
Auf seine Leute ließ Horst nichts kommen, war er im Recht, so verteidigte er seinen Standpunkt unerbittlich bis zur höchsten Instanz.
Horst war Student, war jederzeit in der Lage, ein bequemes Leben zu führen, und doch tat er es nicht. Er genierte sich nicht, den Hammer zu schwingen, Steine zu schleppen oder Sand zu schippen. Der Sozialismus, die Liebe zum Volksgenossen waren bei ihm tief erlebt. Seinen Kameraden der Faust versuchte er immer näherzukommen. Er verzichtete auf alle materiellen Güter. Er bewies ihnen wohl, dass er ihr Führer war, als Mensch aber lebte er ebenso anspruchslos wie sie. Horst hatte sich das Vertrauen seiner Kameraden bitter erarbeitet. Der einfachste SA-Mann hatte das größte Vertrauen zu ihm. Nur so war es möglich, dass Wessel mit seinen Leuten die tollsten, wagemutigsten Sachen unternehmen konnte. Auf seine Garde konnte er sich restlos verlassen. Horst war der Typ des politischen Soldaten, seinen Leuten im wahrsten Sinne des Wortes Vorbild. Geradezu tollkühne Aktionen unternahm er oft mit seinem Sturm. Auf den Sturmabenden aber war er bemüht, mit aller Macht die Lehre des Nationalsozialismus in die Herzen seiner Leute zu verpflanzen.
Durch das dauernde Anwachsen des Sturmes, das damals schon einige Kameraden mit steigender Sorge beobachteten, mussten die letzten Sturmabende in Sälen abgehalten werden.
Durch den dauernden Zustrom aus dem marxistischen Lager fanden sich mit der Zeit aber auch zersetzende Elemente ein, die nun versuchten, Zwietracht zwischen Führer und Leute zu säen. Der Gegner hatte instinktiv die Gefährlichkeit Horst Wessels erkannt und ließ nun nichts unversucht, ihn auszuschalten.
Der Sturmabend, das war ein Freudentag, da wurde alles, was sich im Laufe einer Woche bei ihm angesammelt hatte an neuen Gedanken und Plänen, den Kameraden mitgeteilt. Hier war er im Kreise von Menschen, die ihn verstanden und verehrten, hier ging er ganz aus sich heraus und war immer bemüht, mit vollem Herzen zu geben.
Mit innigster Liebe hing er an Mutter und Geschwistern. Doch so harmonisch das Wesselsche Familienleben auch war, der Nationalsozialismus hatte eine zu große Macht. Die stille Beschaulichkeit und Harmonie wurden bald zerstört. Die Pflicht, dem Vaterlande zu dienen, riss die Söhne der Mutter fort. Erst holte der Nationalsozialismus Horst Wessel, doch bald musste die Mutter auch ihren zweiten Sohn Werner gehen lassen. In einer Unterredung sagte die Mutter einmal:
"Ich hatte meine Söhne vollkommen in der Gewalt, ein Augenwinken genügte, aber der Nationalsozialismus war doch stärker als ich."
Es war am 14. Januar 1930, da schrien alle Berliner Abendzeitungen in dicken Lettern:
"Mordanschlag auf einen nationalsozialistischen Studenten."
Horst Wessel hatte ein Zimmer von einer Frau Salm angemietet. Seine Wirtin, eine Kommunistin, die mit kommunistischen Funktionären in Verbindung stand, trachtete danach, ihren Untermieter loszuwerden. Eines Abends, am 14. Januar, ging sie in ein kommunistisches Lokal und teilte dort mit, dass Horst Wessel sich in ihrer Wohnung befände. Als die Kommunisten das hörten, sagten sie: "Ach, das ist ja der lang gesuchte Wessel." Bald darauf war eine auserlesene Verbrecherschaft unterwegs, an der Spitze der Zuhälter und Kommunistenführer Ali Höhler und ein Fräulein Cohn. Die Wirtin Salm führte die Verbrecher in die Wohnung, während unten etliche der Bande Schmiere standen. Man klopfte an Horst Wessels Tür, und als dieser glaubte, sein Freund, der Sturmführer Fiedler, sei es, rief er: "Komm doch herein, Richard!", ging zur Tür und öffnete. In dem Moment feuerte man auf ihn. In den Mund getroffen, brach Horst Wessel blutüberströmt zusammen. Als man einen jüdischen Arzt holen wollte, wehrte Horst, der in seinem Blute lag, ab. Eiligst durchstöberten die Mörder das Zimmer nach Waffen und Listen. Man lieferte ihn in das Krankenhaus am Friedrichshain ein. Dort hoffte er unter furchtbaren Qualen auf Genesung und mit ihm die ganze nationalsozialistische Bewegung. Als es ihm etwas besser ging, durften seine Kameraden ihn besuchen, sie gingen an seinem Zimmer vorüber und grüßten ihn mit erhobenem Arm. Bald schien es, als könnte Horst Wessel gerettet werden, da trat eine Blutvergiftung ein und bereitete allem Hoffen ein jähes Ende. Horst wurde am Sonntag, dem 23. Februar um 1:27 Uhr früh von seinen Qualen erlöst. Keiner wollte es glauben, als die Todesnachricht durch Deutschland ging.
Männer und Frauen weinten an der Totenbahre des jungen Helden. Das ganze Deutschland tröstete die vom Schicksal so schwer geprüfte Mutter.
Am 1. März, einem grauen, schweren Tag, gab das deutsche Berlin dem toten Sturmführer das letzte Geleit. Die Polizei verbot einen Trauerzug, nur zehn Wagen durften dem Leichenzuge folgen.
Selbst das Bedecken des Sarges mit der Hakenkreuzfahne untersagte man. Polizei mit Gummiknüppeln in der Hand begleitete den kurzen Zug. Schwarze Menschenmauern grüßten in den Straßen zum letzten Male den großen Märtyrer der nationalsozialistischen Bewegung. In der Nähe des Kirchhofs hatte sich das organisierte rote Verbrechertum eingefunden und johlte, schrie und lachte, als der Zug vorüberkam. Als man den Trauerzug mit Steinen bewarf und versuchte, den Leichenwagen umzustürzen, musste die Polizei eingreifen. Unter solch beschämenden, schändlichen Umständen ging Horst Wessels letzte Fahrt vonstatten. Das Trauergefolge wurde auf dem Wege zum Friedhof allerorts überfallen und zusammengeschlagen. Auf dem Nicolaifriedhof drängten sich schon Stunden vorher Tausende, sodass er polizeilich abgesperrt werden musste. SA und Studentenverbindungen standen Spalier, als der nun mit Hakenkreuzfahne und Studentenmütze bedeckte Sarg von Sturmführern unter den Klängen des Trauermarsches zur Gruft getragen wurde. Hinter dem Sarge schritten die Angehörigen und der Sturm des Toten. Als unter den Klängen vom guten Kameraden der Sarg in die Gruft gelassen wurde, brach hinter der Kirchhofsmauer ein Höllenlärm los. Lachen, Pfeifen, Steine flogen über die Mauer, und die Internationale wurde gegrölt. Selbst davor schreckten die roten Banden nicht zurück.
Die beiden Pfarrer von St. Nicolai, die beiden Vertreter vom Korps Normannia und Korps Alemannia aus Wien, Hauptmann von Pfeffer und Dr. Göbbels sprachen am Grabe. Letzterer zeichnete ein Bild des teuren Toten. Männer schluchzten und Frauen brachen zusammen. Als an diesem trüben Abend das Lied des Toten: "Die Fahne hoch" schwer über den Friedhof brauste, von Tausenden von Menschen mit todwunden Herzen gesungen, da überlief es alle wie ein Schwur, und jeder gelobte sich, das Lied Horst Wessels Wirklichkeit werden zu lassen.
Am späten Abend noch traten Männer und Frauen an das Grab, grüßten den toten Sturmführer und legten Blumen über Blumen auf den frischen Hügel. Eine Wache musste zurückbleiben, um zu verhindern, dass rote Banden die Ruhe des Toten stören. Wie räudige Hunde mussten sich die Leute am Abend nach Hause schleichen, denn in den dunklen Straßen lauerte der Tod. So mancher Kamerad wurde an jenem Abend noch zusammengeschlagen. Die Jugend soll dereinst erröten vor Scham, wenn sie erfährt, unter welchen Umständen ein deutscher Märtyrer zu Grabe getragen wurde.
Bald nach der Mordtat war es bekannt, wo die Täter zu suchen waren. Dass die geistigen Urheber im Karl-Liebknecht-Haus, der kommunistischen Mörderzentrale, ansässig waren, stand ja von vornherein fest. Hier holten sich die Mörder ja auch die Erlaubnis zum Abschießen Horst Wessels . Die Beseitigung Wessels war hier schon lange vor der Tat eine beschlossene Sache gewesen. Nicht genug damit, griff man sofort nach der Tat zu den giftigsten Pfeilen, deren man habhaft werden konnte. Man beschimpfte den Toten und versuchte, den Mordanschlag als Eifersuchtsattentat darzustellen, um den Verdacht von der kommunistischen Partei abzulenken. Der Haupttäter und Mörder Horst Wessels, ein berüchtigter Schwerverbrecher, wurde sofort nach der Tat von höheren kommunistischen Funktionären in Villen versteckt gehalten und durch die Rote Hilfe über die Grenze nach Prag abgeschoben. Als ihm hier das Geld ausging, kehrte er nach Deutschland zurück. In Berlin konnte er dann mit vielen anderen Komplizen verhaftet werden. Vor Gericht erklärten diese Gestalten, sie hätten die Tat begangen, weil Wessel gegen den Staat und gegen die Juden gewettert hätte.
Auf der Anklagebank saßen fast ausnahmslos vorbestrafte finstere Gestalten, die von jüdischen Rechtsanwälten verteidigt wurden. Als das Urteil bekannt wurde, das in seiner Milde geradezu neuen Mordtaten anreizte und auf deutsche Menschen, wie ein Hohn wirkte, da ballten sich unzählige Fäuste in Deutschland.
Wegen gemeinschaftlichem Totschlags und unbefugtem Waffenbesitz wurden verurteilt:
1. Ali Höhler und Rückert zu 6 Jahren 1 Monat Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust,
2. Kandulski wegen gemeinschaftlichen Totschlags zu 5 Jahren 1 Monat Zuchthaus, 5 Jahren Ehrverlust,
3. Frau Salm zu 1 Jahr 6 Monaten Gefängnis,
4. Max Sambrowski zu 2 Jahren Gefängnis,
5. Joneck erhielt 1 Jahr Gefängnis,
6. Willi und Walter Sambrowski 1 1/2 Jahr Gefängnis.
Horst Wessel ist nur einer von vielen die unter dem Banner der Freiheit für die Idee gefallener Nationalsozialisten. Uns Lebenden aber ist er Vorbild und Ansporn, das zu vollenden, wofür er und alle anderen ihr Leben gaben.
Nationale Sozialisten aus Senftenberg (www.senftenberger.blogspot.com)




Kommentare:
youthment schrieb am 23.02.10 17:40 sehr gute idee.
grüße aus chemnitz
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