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15. Februar 2010 Aktionswoche "13. Februar": In Gedenken an Dresden In Gedenken an Dresden
Es scheint für unsere heutige Generation unvorstellbar, wie es in den Tagen um den 13.Februar 1945 gewesen sein muss, als wieder und wieder die Wellen des allierten Bombardements über Dresden hereinbrachen und tausenden Menschen das Leben kosteten.
Wir wissen nicht wie es ist, wenn Tonnen von Brandbomben eine Stadt über Tage hinweg in ein loderndes Flammenmeer verwandeln, wenn Menschen als lebendige Fackeln schreiend umherirren und verkohlte Leichen die Straßen pflastern. Wenn Kinder weinend nach ihren eltern suchen und Menschen in den Luftschutzkellern qualvoll ersticken. Wenn noch Wochen nach den Bombenangriffen noch hohe Rauchsäulen über Dresden schwebten und man die Leichen der elendig Verbrannten zu hauf auf den Straßen auftürmte. Ein geplanter alliierter Masenmord an Verwundeten, wehrlosen Kindern und Alten, an jenen die Zuflucht in der Lazarettstadt Dresden suchten und den grausamen Tod in den Flammen fanden.
Heute, in Zeiten demokratischer Willkür und vorgefertigter Massenmeinung, ist das Gedenken an jene Abertausende von Opfern schier verboten. Verboten ist es, jenen zu gedenken, die in der Flammenhölle umkamen, verboten ist es daran zu erinnern, wer ihnen den Tod brachte. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Doch all die Frauen und Männer, Alte und Junge, die der inhumane Bombenterror in Dresden das Leben gekostet hat, dürfen und können nie vergessen sein! Dieser willkürliche Akt einer selbsternannten Siegermacht gegen die Zivilbevölkerung mahnt uns jene Opfer nie zu vergessen.
Die Toten können nicht mehr erzählen von ihrem unsagbaren Leid und Elend, sie können sich der Geschichtslüge nicht mehr erwehren und so ist es an uns, an jedem einzelnen von uns, ihre Stimme zu werden und ihre Geschichte zu erzählen!
Wir vergessen euch nicht!
Kommentare:
frosch schrieb am 16.02.10 21:53 Absolut klasse! Weiter so!
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