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14. Februar 2010 Aktionswoche 13. Februar: Vergesst niemals Dresden - Aktionswoche in Jena Am 13. Februar 2010 ist es genau 65 Jahre her, als in den Abendstunden eines kalten Wintertages völlig unerwartet das Sirenengeräusch des Fliegeralarms die Dresdner Innenstadt durchhallte, und die wohl schrecklichsten und barbarischsten Stunden des Krieges begannen.
Der mörderische Plan des befehlshabenden Kommandanten der britischen Luftstreitkräfte, Sir Arthur Travers Harris, konnte beginnen. Um die dunkle Innenstadt besser ins Visier nehmen zu können, wurden vorher Leuchtbomben abgeworfen, um anschließend innerhalb von 4 Stunden mit erst 244 britischen Bombern und anschließend 500 weiteren Bombern mit etwa 650.000 Brandbomben und mehr als 200.000 Sprengbomben die Dresdner Innenstadt zu zerstören und damit auch die Hunderttausende Flüchtlinge und Zivilisten zu ermorden, die im „Elbflorenz“ zu Hause waren oder Schutz vor der Roten Armee gesucht hatten. Bereits nach wenigen Minuten der ersten Bombenabwürfe glich Dresden einem kilometergroßen Flammenmeer. Tausende Menschen, die nach dem Angriff die vermeintlich schützenden Keller verließen, wurden durch den im Feuersturm entstandenen Sog innerhalb weniger Sekunden verbrannt, abermals Tausende erstickten in ihren Kellern oder wurden durch einstürzende Gebäude erschlagen. Die Dresdner Innenstadt war jetzt bereits vollkommen zerstört, tausende Wohnhäuser waren kaputt, historische Bauwerke verschwanden innerhalb weniger Minuten.
Die Menschen, die sich retten konnten und sich nach der ersten Angriffswelle in Sicherheit wogen und in den leichenüberschwemmten Straßen Freunde und Verwandte hilflos suchten, wurden von der dritten Welle angloamerikanischer Bomber vollkommen überrascht. Abermals warfen 300 Bomber 783 Tonnen Bomben auf die hilflose Bevölkerung ab. Am Boden Schutz suchende und orientierungslos umher laufende Menschen wurden durch Tiefflieger wie Vieh erbarmungslos niedergemetzelt.
Innerhalb weniger Stunden wurden 300.000 Flüchtlinge und Zivilisten in der Dresdner Innenstadt erbarmungslos ausgerottet. Tausende verbrannte, nicht identifizierte Leichen überhäuften die Straßen. Die Hitze im Stadtkern war so hoch, dass von vielen Opfern nicht einmal mehr ein Häufchen Asche übrig blieb. Sie verdampften förmlich in der von den Alliierten entfachten Feuerhölle. Die kulturell so bedeutungsvolle Innenstadt wurde vollkommen zerstört. Die Frauenkirche war vollkommen ausgebrannt, der Zwinger, die Sophienkirche oder die Semperoper, einst Zeichen der Schönheit Dresdens, wurden völlig zerstört...
"Wer das Weinen verlernt hat, der lernt es wieder beim Untergang Dresdens.... Von Dresden aus, von seiner köstlichen gleichmäßigen Kunstpflege in Musik und Wort, sind herrliche Ströme durch die Welt geflossen und auch England und Amerika haben durstig davon getrunken. Haben sie das vergessen?"
- Gerhard Hauptmann -
...Und heute? Heute werden von den Massenmedien, von sogenannten Volksvertretern und antideutschen Subjekten die Opferzahlen auf ein Minimum reduziert, die Leichen derer, die nicht vollständig verbrannten und noch identifiziert werden konnten, dreist als Gesamtopferzahl angegeben, die Bombennacht verharmlost, Überlebende, die die sich für die Wahrheit einsetzen, als Lügner betitelt und die Täter dieses wohl grausamsten Kriegsverbrechens als Helden verehrt. Doch nicht alle glauben an das heute bestehende Lügengebäude über den Dresdner Feuersturm, und veranstalten jedes Jahr im Februar einen ehrenvollen Gedenkmarsch für die Opfer des Bombenholocausts. So auch dieses Jahr. Am 65. Jahrestag der Ausradierung Dresdens durch angloamerikanischen Massenmord veranstaltet die JLO auch an diesem 13. Februar dieses würdevolle Gedenken an diejenigen, die von einer verlogenen und vasallischen Regierung und ihren Helfershelfern in Medien und „Wissenschaft“ einfach vergessen worden sind. Im Vorfeld des Trauermarsches findet zudem alljährlich eine Aktionswoche statt, in der überregional und kreativ auf die Geschehnisse des 13. und 14. Februar 1945 hingewiesen werden soll. Auch Aktivisten des Freien Netzes Jena beteiligten sich wieder an dieser Woche. Wir möchten hier einen kurzen Abschnitt die bekannt gewordenen Aktionen dokumentieren, eine vollständige Wiedergabe ist aufgrund der vielen Einzelaktionen nicht möglich!
Montag Am Montag machten sich mehrere Aktivisten in Jena und Umgebung auf, um mehrere Tausend Aufkleber zu verteilen. Unterwegs begegnete den Aktivisten so mancher Kritiker am Inhalt und Sinn dieser Aktionen. Durch intensive Gespräche und Aufklärung über die tatsächlichen Umstände konnte jedoch durchaus der ein oder andere Erfolg verzeichnet werden.
Dienstag Der zweite Tag der Woche wurde dazu genutzt, den linken Hetzplakaten „Dresden Nazifrei“, die rechtlich bereits Tage zuvor der Staatsanwaltschaft zum Opfer gefallen waren, fachgerecht zu entfernen. Eigene Plakate mit wesentlich höherer Lebensdauer wurden dafür verteilt.
Mittwoch Am Mittwoch konnte der aufmerksame Zugfahrer mehrere große Schriftzüge am Rande der Gleise des Jenaer Umlandes beobachten, welche auf den Trauermarsch hinwiesen.
Donnerstag Am vorletzten Tag der Aktionswoche verwandelten sich mehrere Strohballen in ein riesiges Werbeplakat für den Dresdner Trauermarsch und auch an einigen Autobahnbrücken wurden themenbezogene Transparente aufgehängt, um auf den Marsch aufmerksam zu machen.
Freitag Am Tag vor dem Trauermarsch prasselte in einem Einkaufszentrum ein Schnipselregen nieder, der von den sich darin befindlichen Menschen positiv und interessiert aufgenommen wurde. Außerdem haben sich unsere Schnipsel als handliche Lesezeichen in so mancher Jenaer Buchhandlung erwiesen.
Und so beenden die Jenaer Aktivisten die Aktionswoche und ziehen einen positiven Strich unter ihre Aktivitäten. Als Abschluss werden auch sie sich am morgigen Sonnabend natürlich in Dresden einfinden, um der Opfer der Horrornacht von 1945 ehrenvoll zu gedenken.
"Dresden war eine wundervolle Stadt, voller Kunst und Geschichte und trotzdem kein von sechshundertfünfzigtausend Dresdnern zufällig bewohntes Museum. Die Vergangenheit und die Gegenwart lebten miteinander in Einklang. ... Die Stadt Dresden gibt es nicht mehr. Sie ist, bis auf einige Reste, vom Erdboden verschwunden. Der Zweite Weltkrieg hat sie, in einer einzigen Nacht und mit einer einzigen Handbewegung, weggewischt. Jahrhunderte hatten ihre unvergleichliche Schönheit geschaffen. Ein paar Stunden genügten, um sie von Erdboden fortzuhexen. Das geschah am 13. Februar 1945."
- Erich Kästner -
Quelle: http://n-w-j.de





Kommentare:
Ulm schrieb am 15.02.10 02:35 Klasse!
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